| SONGTEXTE | GEDICHTE | |
| Kommen und Gehen Du bist einer dieser Menschen die kommen und nie mehr gehn und jetzt lässt mich das Schicksal einfach im warmen Regen stehen Die Welt schmeckt plötzlich anders süß und scharf und herb und zart Wir tanzen wild zwischen den Stühlen das ist einfach unsre Art Um ganz plötzlich aufzuwachen braucht es manchmal keinen Schlaf will man wirklich glücklich werden darf man nicht fragen ob man darf Du nistest dich ein in mein Leben baust ein Nest, das mir gefällt ohne Auffangnetz, im höchsten Wipfel verschmilzt der Himmel und die Welt Wir sind die ersten, die die Sonne sehen Rot und weiß und blau und gold Springen über Messers Schneide wir habens beide so gewollt Um ganz plötzlich aufzuwachen braucht es manchmal keinen Schlaf Kann man die Zeiten selber zeichnen darf man nicht fragen ob man darf Nicht gesucht und doch gefunden wers nicht riskiert ist selber schuld jetzt kommen die guten alte Zeiten wir hatten schon genug Geduld Jeder soll den einen treffen der ohne zu fragen einfach bleibt der seine Lebensgeschichte zwischen deine Zeilen schreibt Zehn kleine Monster Ich hab ein kleines Monster in meiner Seele, mit dem ich mich schon seit Jahren quäle. es fragt mich alle zwei Minuten nach Neuigkeiten versucht krampfhaft Klatsch und Tratsch in der Welt zu verbreiten so oft hab ich nur an ihm schon die Finger verbrannt das Monster heißt Neugier und hat mich fest in der Hand. Ich hab ein zweites kleines Monster in meiner Seele, mit dem ich mich schon seit Jahren quäle. es schmeißt alles weg, egal ob falsch oder richtig war da noch was? Ach was, bestimmt nicht so wichtig wie viele Zettel ich mir auch schon schrieb mit der Vergesslichkeit wird mein Hirn zum Sieb. Ich hab ein drittes kleines Monster in meiner Seele, mit dem ich mich schon seit Jahren quäle. Bonbons und Pralinen verschiedenster Arten Lachs und Gans und lecker Schweinebraten Wein, Sekt und Bier wären auch noch nett die Völlerei ist grausam, denn sie macht fett. Ich hab ein viertes kleines Monster in meiner Seele, mit dem ich mich schon seit Jahren quäle. Es lacht und kichert als gäb es kein Morgen und für Minuten verschwinden scheinbar alle Sorgen ohne Rücksicht auf Verluste, außer Rand und Band die Albernheit bringt jeden um den Verstand. Ich hab ein fünftes kleines Monster in meiner Seele, mit dem ich mich schon seit Jahren quäle. Minuten dehnen sich in Stunden und Tage Die Faulheit ist eine müßig träge Plage Was mach ich heut noch? Was fang ich noch an? Wenn ich das doch auf morgen verschieben kann... Ich hab ein sechstes kleines Monster in meiner Seele, mit dem ich mich schon seit Jahren quäle. Manchmal werd ich Ms./Mr. Schlauschlau genannt wenn dieses Monster mich übermannt Niemand hat recht, nur es ganz allein wie ist es einsam ein Besserwisser zu sein. Ich hab ein siebtes kleines Monster in meiner Seele, mit dem ich mich schon seit Jahren quäle. Der putzige Parasit legt mich mit links übers Knie plötzlich bin ich aktiv und kreativ wie noch nie Prokrastination kommt immer zur passenden Zeit bei engem Zeitplan und der Abschlussarbeit. Ich hab ein achtes kleines Monster in meiner Seele, mit dem ich mich schon seit Jahren quäle. kratzt man an ihm gibt es keine Ruh und das es mal falsch liegt, das gibt es nicht zu ein verwöhnter Fratz, der den Kopf mir verdreht doch wehe wer den Stolz nicht aufopfernd pflegt! Ich hab ein neuntes kleines Monster in meiner Seele, mit dem ich mich schon seit Jahren quäle. Jedes Jahr an Silvester flüstert es mir ins Ohr werd sportlich, trink wenig, nimm dir was vor! Leider ist es schon an Neujahr gestorben es ruhe in Frieden der gute Vorsatz von morgen. Nur ein kleines Monster hat mich noch nie besucht es hat es wohl auch noch nie versucht es will anscheinend von mir einfach nichts wissen und dieses kleine Monster heißt: schlechtes Gewissen. Ich nicht Ich hab zwei Arme, die dich halten und zwei Wangen, die nie erkalten Ich hab zwei Augen, die sich nie schließen, weil in deinen Sterne sprießen Meine Beine stehen neben deinen deine Lippen sprechen, meine schweigen Alles sieht so richtig aus nur ich kenn mich nicht mehr aus. Ich werd zum starken Adler für dich und trag dich bis zum Sonnenlicht Bin dein Elefant, der dich trägt bis ans Ende der Welt und sich den Rückweg merkt Wie tief und weit das Meer auch sei, ich bin dein größter, mutigster Hai Ich versuch das Unmögliche für dich doch was ich will, das weiß ich nicht Ich hab Füße, die auf dich warten meine Hände pflanzen dir einen Garten Ohren, die lauschen deinem Wort und geben ihm einen sichren Hort Deine Tage plätschern heiter zusammen und neben meinen weiter Alles sieht so richtig aus nur ich kenn mich nicht mehr aus Der Garten wird zum Labyrinth wo ich den Ausgang nicht mehr find Die Augen geblendet von deinen Sternen wenn meine Füße sich von dir entfernen Meine Lippen bewegen sich für dich und sagen nichts. Ich werd zum starken Adler für dich und trag dich bis zum Sonnenlicht Bin dein Elefant, der dich trägt bis ans Ende der Welt und sich den Rückweg merkt Wie tief und weit das Meer auch sei, ich bin dein größter, mutigster Hai Ich versuch das Unmögliche für dich doch was ich will, das weiß ich nicht Sommersprossen Die Welt legt sich schlafen, nur wir zwei sind wach und wir sehn ihr zu, wie sie atmet und träumt und wir träumen mit ihr die Träume der Zeit als würden wir niemlas alt! Es gab Stunden und Tage, voll Ängste und Leid doch unser Vertauen atmet Ewigkeit egal ob du weg gehst, wie lang und wohin unsre Freundschaft macht niemals halt. Du bist wie Sommersprossen, mitten im Winter bist wie Schnee, mitten im August Du bringst die Welt wieder in Ordnung, und egal was ist, was kommt, was war, was bleibt bist du, denn du bist immer da! Steh endlich auf, ich nehm dich bei der Hand un wir laufen weg, vor jeder Dunkelheit. Seit ich weiß, dass du immer zu mir hältst bin ich für jedes Schicksal bereit. Wir genießen das Leben, gefüllt bis zum Rand Es schwappt fast über, ohne Verstand. Denn dich zu kennen bedeutet so viel ohne das ich nicht leben kann. Manchmal kann ich es kaum fassen, einen Menschen zu haben wie dich Doch man muss dich auch loslassen, dich zu fangen, das geht nicht. Die ersten Regentropfen in meiner Hand schenk ich dir, wann immer du's brauchst. Ich halot dich fest im Sturm der Zeit und kommt er von jetzt auf gleich Du bist wie Sommersprossen, mitten im Winter bist wie Schnee, mitten im August Du bringst die Welt wieder in Ordnung, und egal was ist, was kommt, was war, was bleibt bist du, denn du bist immer da! Freedom There's she standing, looking in your eyes but you pretend you don't see her She's got blisters at her dirty feet, and a tear in her right eye She's just asking for a place to sleep but no one seems to hear the rain's falling an her oink hair and death is no fear Freedom, freedom was what she was fighting for but she didn't win Freedom, freedom a new beginning with broken wing to fly no more She can't leave her world behind but against all odds she is trying with worn out shoes and dirty hair just the park birds like she didn't fit in our decent world who ever it pretends respect every morning the rising sun warms up her freezing heart Freedom, freedom was what she was fighting for but she didn't win Freedom, freedom a new beginning with broken wing to fly no more It's a long long way to paradise I wish you love till you're grey and wise or just half an hour to give you some new power to live There's she standing, looking in your eyes you see, deep inside, she is smiling and through the pouring rain you smile back with crystal tears in your eyes She's reaching out for your hand you take it, it's cold but gently the wind's blowing through her pink hair, while you're running in the streets Freedom, freedom is what she is fighting for maybe now she'll win Freedom, freedom a new beginning with brand new wing to fly away |
Elefant Du sagst, wir hätten nichts gemeinsam und ich würde aus jeder Mücke einen Elefanten machen. Und dabei trampelt dieser Elefant mich fast tot. Er trampelt auf mir herum, auf meinen Gefühlen. Du sagst, wir hätten nichts gemeinsam und ich würde mich benehmen, wie ein Elefant im Porzellanladen. Und dabei wütet der Elefant so, dass alles um ihn zerbricht. Er merkt es gar nicht, macht einfach weiter. Und dieser Elefant bist du. Riesig, unheimlich und beherrschend. Ich sage, ich liebe dich und das ist keine Mücke, sondern ein Elefant. Und dieser Elefant trampelt auf der Stelle. Er kommt nicht weiter, und möchte doch so gerne. Ich sage, ich liebe dich und ich fühle mich wie ein Elefant im Porzellanladen. Und der Elefant hat Angst einen falschen Schritt zu tun. Er möchte nichts kaputt machen, obwohl er es längst ist. Und dieser Elefant bin ich. Allein, traurig und schutzlos. Das ist der Mensch. Sehen was zu sehen ist Riechen was zu riechen ist Schmecken was zu schmecken ist Hören was zu hören ist Fühlen was zu fühlen ist Glauben was zu glauben ist. Und das ist das Göttliche. Sehen was zu riechen ist Riechen was zu hören ist Schmecken was zu sehen ist Hören was zu schmecken ist Fühlen was zu glauben ist Glauben was zu fühlen ist. Märchenweisen Hörst du des Flusses volles Rauschen? Ewigkeit mahnt es herbei Und an den duftend Ufern tauschen Feen Schicksal, lächelnd, frei. Niemand hat sie je gesehen Viel zu herrlich ist ihr Glanz Voll von Spott und Weitergehn Verarmt uns stets ihr Engelstanz. Aus Licht ist ihr Gewand gemacht Die Flügel schwirrend, samten, fein Verflochten ist der Haare Pracht Zu blühend um wirklich echt zu sein. Einst sah man noch der Feen Treiben Erfreute sich an ihrem Glück Doch diese Augenblicke bleiben Als Märchenweisen nur zurück. Irgendwie ist die Welt traurig geworden Sehr traurig Und dann grinsen plötzlich alle völlig überdreht Und irgend jemand sagt „Ich mag dich.“ Ganz leise Keiner kriegt es mit Keiner hört es Auch du nicht Und mein Herz hüpft Wie ein Känguru Doch dann ist alles wieder still Und das Känguru verkriecht sich wieder Und die Träume, an denen ich zu Grunde geh Sind die besten, die ich je hatte. Aber du bist nur ein Schatten Auf einer schwarzen Wand Aus kaltem Stahl Doch jedes mal Wenn ich ihm zu nahe komme Verbrenne ich mir die Finger Gnadenlos Aber ich kann dir auch nicht sagen, was mit mir los ist. Vielleicht hab ich einfach schlecht geschlafen. Kann man ohne Liebe leben? Wenn Dialoge, Sang und Klang- lose durch die Nächte schweben wenn Herzen sich gegenseitig sehn- süchtig Sturm um Sturm bewegen Wolkenmeere ziehen her und hin- reißend zerstören sie den Raum Ein Leben mit seelenlanger Liebe voll- endet, trägt den Lebensbaum. In der Wiege deines Lebens Schlummert ein verborgner Pfad Den durch keine Art des Strebens Der Friedlose je begehen mag Dort entspringen stolze Flammen Die im Traum wie Winde sind Gespiele die wir klein ersannen Wenden sich dem Größten hin Bäume wiegen sich im Sturm Der manchmal deine Seele rührt Und fest steht einer, wie ein Turm Ein Stamm ,der Licht und Schatten führt An seinen Ästen wächst der Morgen Doch findet nur wer ihn nicht sucht Denn nur wer frei von irdnen Sorgen Plückt, reif und golden, diese Frucht. Rosen schenkt dir frei das Leben mit Dornen, die wie Flammen sind denn im täglich Schicksalsweben weht selten nur ein Frühlingswind. Obdachlose, blinde Herzen bauen unruhig sich ihr Heim und wenn sie nach Verlornem lechzen bleibt der wirre Geist allein. Doch manchmal, wenn zwei Herzen wachen und öffnen sich dem Liebesspiel beginnt die Seele frei zu lachen und pflückt der Rosenblüten viel. Manch verkümmerte Gebärde wird voll Hoffnung neu beschrieben und jede neue Sorge werde von süßer Heimat weit vertrieben. Gedanken, Wünsche, sanfte Träume werden scheinbar unsichtbar füllen lautlos Zwischenräume und werden ohne Worte wahr. Vertrau des Lebens wirrem Gang flüchte nicht vor seinem Schein und wisse: jeder neue Morgen kann ein Tag voll großem Jubel sein. Wenn zwei Welten sich berühren Die einander nie gesehn Und doch in jedem Atem spüren Hier bleibt die Zeit fast gänzlich stehen. Sind wir beide, unbekannt Auf’s selbe Instrument gespannt? Sait’ an Saite eigne Träume Nie erkannt, die Zwischenräume Denn ein andrer hält uns in der Hand. Bringt uns so nachbarlich zum Schwingen Mit einem einz’gen Bogenstrich Lässt einsam jede Saite klingen Ein Lied ist’s erst durch dich und mich. Herr, mein Sommer war so groß Was lässt du nun die Stürme los? Kann mein Leben nicht noch friedlichere Tage Ohne Frost erleben, oder habe Ich den Winter selbst geholt? Denn wie ein See ist jetzt mein Leben Der sich nach neuen Ufern sehnt Und möchte das Vertraute hegen Und weiß nicht, was er tun soll Wie soll er pflegen, ist von Stille voll. Herr, höre, wenn ich sage Und fühle, Herr, trage Mit dir alles Kummerbare fort. So weit ist es zum nächsten Hort Wenn Dunkel bei mir Atem sucht. Oder habe ich den Winter selbst geholt? Hab verloren, was ich liebte, liebe noch, was ich verlor und würde es doch auch nicht helfen wenn ich dir ew’ge Liebe schwor. Hab verloren, was ich liebte, doch nicht die Liebe in mir drin wüsst ich nicht, warum zu leben gäb deine Liebe mir den Sinn Deine Augen sind keine Sterne, deine Hände keine Welt doch deine Augen und deine Hände sind, was meine Welt zusammenhält. Bitte lass mich nicht so stehen, lass mich nicht deinen Rücken sehen. Halt mich fest, es wär ein Schritt und dann sag einfach Komm, komm mit! Nachtlied (Wie kann es sein | WiseGuys) Der Himmel verfärbte Sich in rot und gelb Und der Tage neigt sich langsam zur Ruh. Voll Zeitlosigkeit Und Rastlosigkeit Alles, was ich denke, bist du. Wenn der Mond sich dann zeigt Fast schon unsichtbar Kriecht die Einsamkeit und Sehnsucht hervor. Lässt mich nicht mehr los und stellt mich so bloß als ob das Leben allen Frieden verlor. Bitte lass mich nicht alleine hier stehn Und hilf mir endlich die Sonne zu sehn. Warum lies ich dich auch so kampflos ziehn? Bin nicht frei Werd’s niemals sein Wenn nicht bald ein großes Wunder geschieht. Die Sterne sie leuchten Wie jede Nacht Als ob gar nichts geschehen wär Mein Traum, so entfernt Hat Fliegen verlernt Verstehn ist so unendlich schwer. Im Morgengraun Wenn die Nebel ziehn Sind die Briefe sinnlos, die ich dir schrieb Und müde wie nie Zerknülle ich sie Und die Gedanken, die die Nacht mit sich trieb. Kann es denn sein, dass es keine Lösung gibt Und so viel Leben keinen Sinn mehr ergibt? Warum lies ich dich auch so kampflos ziehn? Ohne dich Welke ich Wenn nicht bald ein großes Wunder geschieht. Vermagst du mich zu zeichnen? Wie ich lebe Und Wie ich fühle Jetzt, in diesem Augenblick Vermagst du mich zu spielen? Wie ich klinge Und Wie ich streiche Jede Saite, vor – zurück Vermagst du mich zu hören? Wie ich schweige Und Wie ich denke Ohne, dass mein Mund sich löst Vermagst du mich zu lieben? Wie ich bin Und Wie ich leide Wie ich liebe Und Wie ich meide Da sich in Farbe, Klang und Leide Mein Herz im Stundenmeer auflöst. |

